Die Eucharistiefeier in Gedenken an St. Martin mit Pfarrer Adrian Bolzern wird musikalisch gestaltet durch den St. Martin Chor, Solisten und Orchester.

Missa brevis in C KV 220
„Spatzenmesse“
von Wolfgang Amadeus Mozart

16 Jahre jung ist Mozart, als er 1772 Konzertmeister am Salzburger Hof ernannt wird. Knapp 20 ist er, als er seine erste Missa brevis et solemnis komponiert. Dabei vereint er die festliche Trompeten- und Pauken-Besetzung einer Missa solenne für hohe Festtage mit dem kürzeren Format der Missa brevis, die auf Fugen, Arien, ja gar auf längere Soli-Abschnitte verzichtet. Ausdrücklicher Wunsch des damaligen Salzburger Erzbischofs war es aber auch, dass selbst die Zelebrierung hoher Festtage nicht länger als eine dreiviertel Stunde dauerte.

Unterschrift von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Messe sticht bereits zu Beginn mit ausgeklügelten, unregelmässigen Phrasen hervor, behält aber einen volkstümlichen Charakter mit einprägsamen Melodien und verleiht der Messe nicht zuletzt dank lustigem Vogelgezwitscher in den Geigen den berühmten Spitznamen.

Solisten: Olivia Allemann (S), Susanne Andres (A), Walter Siegel (T), Benjamin Widmer (B)

Ensemble: Salome Zimmermann & Sophia Mücke (Geige), Anushka Thul & Frans Berglund (Trompete), Gabi Schmidt (Cello), Yanick Loher (Orgel), Gabriel Muñoz Cabrera (Pauken),

Leitung: Fernando Scarabino